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Finanzirrtümer Mittelschicht: 6 Fehler die arm halten
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Finanzirrtümer Mittelschicht: 6 Fehler die arm halten

Warum leben fast alle Menschen im Hamsterrad, obwohl manche davon sehr viel verdienen? Gerald Hörhan erklärt die 6 Finanzirrtümer der Mittelschicht, die arm halten. Wer diese Fehler konsequent vermeidet, gehört zum Top-1-Prozent.

Gerald Hörhan
Geschrieben von
Gerald Hörhan
CEO InvestmentPunk Academy GmbH
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Auf einen blick Zusammengefasst

Die Finanzirrtümer der Mittelschicht sind der Grund, warum selbst Gutverdiener mit 800.000 Euro Jahreseinkommen am Ende pleite sind. Laut Gerald Hörhan sind es genau 6 Fehler: Eigenheim auf Pump in der Pampa, Konsumschulden, Investieren ohne Wissen, der Glaube an den sicheren Angestelltenjob, Scheidung sowie digitale Unwissenheit. Wer alle 6 Irrtümer vermeidet, gehört statistisch zum Top-1-Prozent der Bevölkerung und kann finanzielle Freiheit erreichen.

Finanzirrtümer Mittelschicht: Das sind die 6 Fehler, die fast alle Menschen in der westlichen Welt arm halten, egal wie viel sie verdienen. Wer diese Finanzirrtümer der Mittelschicht kennt und konsequent vermeidet, gehört laut Gerald Hörhan zum Top-1-Prozent der Bevölkerung. Das klingt nach einer großen Behauptung. Aber die Zahlen sprechen für sich.

Warum verdienen manche 800.000 Euro und sind trotzdem pleite?

Ich hatte einmal einen Mieter, der war Investment Banker. Sein Jahreseinkommen laut Gehaltsbestätigung: über 800.000 Euro. Ich dachte, meine Miete von etwas über 1.000 Euro im Monat würde er locker bezahlen. Weit gefehlt. Jedes Jahr ein neuer Bentley, ein neuer Lamborghini, zwei Wohnsitze, Ferienhaus, Yacht, Champagner, neue Freundinnen. Dann kam die Finanzkrise, die Boni blieben aus, und irgendwann konnte er die Miete nicht mehr bezahlen. Bei 800.000 Euro Jahreseinkommen.

Das ist kein Einzelfall. Ich erlebe immer wieder, wie sogenannte Promis und Topverdiener genauso im Hamsterrad der Schulden laufen wie der Durchschnittsbürger. Der Hamster hat vielleicht ein Louis-Vuitton-Halsband, aber das System ist dasselbe. Auf der anderen Seite gibt es ganz normale Leute, Taxifahrer, Lehrer, Fotografen, die mit einem viel geringeren Einkommen ein grosses Vermögen aufgebaut haben. Das liegt nicht am Einkommen. Es liegt daran, ob man die Finanzirrtümer Mittelschicht macht oder nicht.

Finanzirrtümer Mittelschicht: Alle 6 auf einen Blick

Laut Gerald Hörhan sind dies die 6 Finanzirrtümer der Mittelschicht, die dich arm halten, egal wie viel du verdienst. Wer alle 6 vermeidet, gehört zum Top-1-Prozent der Bevölkerung:

  • Irrtum 1: Eigenheim auf Pump in der Pampa
  • Irrtum 2: Konsumschulden
  • Irrtum 3: Investieren ohne Wissen
  • Irrtum 4: Glaube an den sicheren Angestelltenjob
  • Irrtum 5: Scheidung
  • Irrtum 6: Digital Illiteracy

Vermeidest du die ersten 4 Irrtümer, gehörst du bereits zu den Top 10 Prozent. Vermeidest du auch Irrtum 5, bist du in den Top 5 Prozent. Alle 6 vermieden: Top 1 Prozent. So einfach ist das Prinzip. So schwer ist die Umsetzung.

Irrtum 1: Eigenheim auf Pump in der Pampa

Die meisten Leute glauben, das Eigenheim sei ihr grösstes Investment. Das ist einer der hartnäckigsten Finanzirrtümer der Mittelschicht überhaupt. Ein kreditfinanziertes Eigenheim in einer schlechten Lage ist kein Investment, es ist ein Mühlstein um den Hals, der dir 30 Jahre lang die Freiheit raubt. Er bindet Kapital, schafft Arbeit, nimmt dir Mobilität und ist am Ende oft weniger wert als du dafür bezahlt hast.

Ich sage nicht, dass Immobilien schlecht sind. Ich sage, dass ein selbstgenutztes Eigenheim auf Schulden in der Pampa kein Asset ist. Es ist Konsum mit 30-jähriger Laufzeit. Wer sein gesamtes Kapital in vier Wände steckt, die keinen Cashflow (= monatlichen Überschuss nach Kreditrate) erzeugen, hat kein Vermögen aufgebaut, sondern gebunden. Das Kapital fehlt dann für echte Investments, die dir finanzielle Freiheit bringen könnten.

„Das Eigenheim auf Pump in der Pampa ist ein Mühlstein um den Hals, der euch 30 Jahre lang die Freiheit raubt." – Gerald Hörhan

Irrtum 2: Konsumschulden

Konsumschulden sind wie Drogen: Am Anfang ist es lustig, am Ende bist du am wirtschaftlichen Friedhof. Buy now, pay later klingt verlockend. Autoleasing wirkt clever. Ratenkauf fühlt sich harmlos an. Aber wer dauerhaft auf Pump konsumiert, baut kein Vermögen auf, er vernichtet es systematisch.

Das Extrembeispiel ist Bankrott. Aber schon weit davor fressen Konsumschulden jeden Monat Kapital, das du für echte Investments nutzen könntest. Ein neues Auto auf Leasing, ein neues Sofa auf Raten, ein Urlaub auf Kreditkarte: Jede dieser Entscheidungen ist für sich genommen klein. In der Summe über 10 oder 20 Jahre vernichten sie Hunderttausende Euro an potenziellem Vermögen. Wer mit Konsumschulden und einem einzigen Angestelltenjob durchs Leben geht, hat eine besonders schlechte Risiko-Disposition, ohne es zu merken.

Irrtum 3: Investieren ohne eine Ahnung zu haben

Die meisten Leute verbringen mehr Zeit damit, Sonderangebote im Supermarkt zu finden oder ihre Zähne günstig in Ungarn behandeln zu lassen, als sich um ihr Geld zu kümmern. Themen wie Investieren, Altersvorsorge und Versicherungen werden als langweilig abgetan. Das ist ein fataler Fehler.

Wenn du keine Ahnung hast, wirst du geschoren wie ein Schaf. Und wenn die Wolle weg ist, werden die Knochen verwertet. An der Schule lernst du kein Geld-Handwerk. An den wenigsten Unis wird es gelehrt. Wer also nicht selbst investiert, sich zu bilden, wird immer verlieren und immer abgezockt werden. Wenn du heute Autofahren lernen willst, musst du per Gesetz in die Fahrschule. Für Geld gibt es keine Pflicht. Also übernimm sie selbst.

In der Praxis gilt: Vermögensberater, die selbst kein Vermögen haben, können dir keinen Reichtum beibringen. Tanten und Onkel, die selbst im Hamsterrad laufen, sind keine Investmentquellen. Wer auf Leute hört, die durch ihre eigene Armut bewiesen haben, dass sie kein Geld haben, lernt nur Armut.

Irrtum 4: Der Glaube, ein Angestelltenjob sei sicher

Vor 30 Jahren gab es so etwas wie einen sicheren Angestelltenjob. In der heutigen globalisierten, digitalisierten Welt ist das eine Illusion. Sowohl Angestellte als auch Unternehmer haben Risiken. Der entscheidende Unterschied: Als Angestellter hast du nur eine einzige Einkunftsquelle, aber trotzdem fast alle Risiken eines Unternehmers.

Rechtliche Risiken, die Möglichkeit der Kündigung, Jobveränderung, Abhängigkeit von einem einzigen Arbeitgeber, keine Freiheit, kein Firmenwert, keine Skalierung. Der Rat „Such dir einen sicheren Job" gehört in den Geschichtsunterricht. Heute gibt es keinen sicheren Job, weder als Angestellter noch als Unternehmer. Du musst die Risiken verstehen und die richtige Strategie für dich wählen. Wer Angestelltenjob mit Konsumschulden kombiniert, hat eine besonders schlechte Risiko-Disposition.

Irrtum 5: Scheidung

Eine Scheidung ist für die meisten Menschen teurer als jede Steuererhöhung einer Linksregierung. Es gibt kaum etwas Teureres und emotional Belastenderes. Eine Scheidung raubt dir 50 Prozent und mehr deines Vermögens, oft nach Jahren oder Jahrzehnten des Aufbaus. In mehr als 50 Prozent der Ehen kommt irgendwann das dicke Ende.

Das ist keine Empfehlung gegen Ehe oder Partnerschaft. Es ist eine klare wirtschaftliche Analyse: Scheidungen zerstören Vermögen. Wer die ersten 4 Irrtümer vermeidet, gehört zu den Top 10 Prozent. Vermeidest du zusätzlich die Scheidung, bist du in den Top 5 Prozent der Bevölkerung. Das zeigt, wie massiv dieser eine Faktor das Vermögen beeinflusst.

Warum ist Digital Literacy der entscheidende Irrtum der Zukunft?

Der sechste und laut Gerald Hörhan wichtigste Finanzirrtum der Mittelschicht für die Zukunft ist digitale Unwissenheit, auch Digital Illiteracy genannt. In den nächsten 10 Jahren werden 70 bis 80 Prozent aller Jobs durch die Digitalisierung massiv verändert. Viele werden vollständig verschwinden.

Wer die New Economy ablehnt, wird verarmen. Wer sie versteht und nutzt, hat Tür und Tor offen, sowohl als Angestellter als auch als Unternehmer. Programmieren, Social Media, digitale Geschäftsmodelle: Das sind die Werkzeuge des 21. Jahrhunderts. Wer heute noch sagt, das Internet sei eine schwierige Sache, riskiert in 10 Jahren wirtschaftliche Irrelevanz. Die Entscheidung, auf welcher Seite du stehst, auf Seite der Haves oder der Have-nots, fällt heute.

Aus 25 Jahren Erfahrung als Investor und Unternehmer kann ich sagen: Wer die digitale Transformation aktiv mitgestaltet, hat die Chance, zum Top-1-Prozent der Bevölkerung zu gehören. Wer sie ignoriert, wird von ihr überrollt. Finanzielle Freiheit hängt nicht davon ab, was du verdienst, sondern welche wirtschaftlichen Entscheidungen du triffst. Die Finanzirrtümer Mittelschicht zu kennen ist der erste Schritt. Sie konsequent zu vermeiden ist der entscheidende.

Finanzirrtümer Mittelschicht

: Häufige Fragen

Häufige Fragen

Warum macht ein hohes Einkommen nicht automatisch reich?

Weil Reichtum nicht vom Einkommen abhängt, sondern davon, wie du mit Geld umgehst. Ein Investment Banker mit 800.000 Euro Jahresgehalt kann pleite sein, wenn er alles für Bentleys, Yachten und Konsumschulden ausgibt. Finanzielle Freiheit entsteht durch Vermögensaufbau, nicht durch Konsum.

Warum ist das Eigenheim auf Pump laut Gerald Hörhan ein Irrtum?

Ein kreditfinanziertes Eigenheim in einer schlechten Lage bindet Kapital für 30 Jahre, schafft Arbeit, raubt Freiheit und ist am Ende oft weniger wert als investiert. Laut Gerald Hörhan ist das Eigenheim auf Pump in der Pampa Finanzirrtum Nummer 1 der Mittelschicht.

Wie gefährlich sind Konsumschulden wirklich?

Konsumschulden sind laut Hörhan wie Drogenkonsum: Am Anfang macht es Spaß, am Ende landet man am wirtschaftlichen Friedhof oder im Bankrott. Autoleasing, Ratenkauf und Buy-now-pay-later-Modelle sind die häufigsten Fallen.

Was bedeutet Digital Literacy für finanzielle Freiheit?

Digital Literacy bedeutet, die New Economy zu verstehen: Programmieren, Social Media, digitale Geschäftsmodelle. In den nächsten Jahren werden 70 bis 80 Prozent der Jobs durch Digitalisierung verändert. Wer das ignoriert, riskiert Verarmung. Wer es nutzt, hat Chancen auf Top-1-Prozent-Einkommen.

Lohnt sich Unternehmertum mehr als ein Angestelltenjob?

Beide Wege haben Risiken, aber als Angestellter hast du nur eine Einkunftsquelle bei gleichzeitig vielen Risiken: Kündigung, Jobveränderung, Abhängigkeit. Unternehmer haben mehr Kontrolle, Firmenwert und mehrere Einkunftsquellen. Der Glaube an den sicheren Angestelltenjob gehört laut Hörhan in den Geschichtsunterricht.

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