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Geld macht glücklich: Was ein Multimillionär wirklich weiß
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Geld macht glücklich: Was ein Multimillionär wirklich weiß

Studien behaupten, ab 6.000 Euro im Monat mache Geld nicht mehr glücklicher. Gerald Hörhan widerspricht entschieden – aus eigener Erfahrung als Multimillionär. Was Geld wirklich bringt und ab welchem Vermögen es sich auszahlt.

Gerald Hörhan
Geschrieben von
Gerald Hörhan
CEO InvestmentPunk Academy GmbH
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Auf einen blick Zusammengefasst

Geld macht glücklich – aber nicht wegen Ferrari und Jacht. Laut Gerald Hörhan bringt Geld vor allem vier Dinge: Freiheit, Bequemlichkeit, Selbstverwirklichung und bessere Gesundheit. Wer finanziell frei sein will, braucht das 20- bis 25-Fache seiner Jahresausgaben als Vermögen. Konkret: 5 bis 10 Millionen Euro für ein komfortables Leben ohne Lohnabhängigkeit. Die Grenze von 6.000 Euro monatlichem Einkommen, ab der laut Studien kein Glücksgewinn mehr entsteht, hält Hörhan für falsch.

Geld macht glücklich – und ich widerspreche den Studien

Geld macht glücklich: Das ist meine klare Aussage nach allem, was ich erlebt habe. Ich habe alles gesehen, von sehr wenig Geld bis zu deutlich mehr als die meisten Menschen je besitzen werden. Studien behaupten, ab 6.000 Euro oder 100.000 Dollar im Monat steige das Glücksniveau nicht mehr. Ich halte das für falsch – und ich erkläre dir genau warum.

Die meisten Menschen stellen sich vor: Millionär werden, Ferrari, Jacht, Villa, alle Freunde einladen. Abgesehen davon, dass selbst 10 Millionen Euro dafür kaum reichen, ist das gar nicht das, was Menschen dauerhaft glücklich macht. Luxusgüter sind für ein, zwei Monate lustig – dann gewöhnt man sich dran. Ich weiß das aus eigener Erfahrung: Ich bin selbst Jacht gefahren, hatte schöne Autos. Der Effekt verpufft schnell.

Was Geld wirklich bringt: Die vier echten Vorteile

Laut Gerald Hörhan bringt Geld vier konkrete Dinge, die das Leben fundamental verändern. Keines davon ist ein Ferrari.

1. Freiheit

Finanzielle Freiheit bedeutet, dass du nicht mehr dem Chef in den Hintern kriechen musst, weil du deine Rechnungen bezahlen musst. Du lebst vom Ertrag deines Vermögens. Die Faustregel: Du brauchst das 20- bis 25-Fache deiner jährlichen Lebenshaltungskosten als Vermögen. Wer 100.000 Euro im Jahr braucht, benötigt mindestens 2 bis 2,5 Millionen Euro – und muss gleichzeitig ein guter Anleger sein, der nach Steuern und Inflation noch 4 bis 5 Prozent Realrendite erzielt.

Was bedeutet das in der Praxis? Wenn bei mir ein Kunde mühsam wird, sage ich: Nein, geh raus. Mein Leben ändert sich nicht. Das kann ich nur, weil ich genug Immobilien, Kryptos und andere Assets habe. Für 6.000 bis 10.000 Euro monatliches Einkommen reicht das nicht – dafür brauchst du schon einiges mehr.

2. Bequemlichkeit und Luxus

Nicht Luxus im Sinne von immer teureren Autos, sondern: Das Leben wird schlicht angenehmer. Business Class statt Schlachtvieh am Economy-Gate. Personal, das den Haushalt erledigt. Täglich essen gehen ohne Wartezeit. Ein komfortables Auto. Das sind keine Statussymbole – das ist Lebensqualität, die sich tatsächlich auf das tägliche Wohlbefinden auswirkt.

3. Selbstverwirklichung

Mit genug Geld kannst du machen, worauf du Lust hast. Du bist nicht mehr gezwungen, in einem Job zu arbeiten, der dir keine Freude macht. Ich stehe auf der Bühne und erkläre Menschen, wie man Vermögen aufbaut und finanziell frei wird – weil mir das Spaß macht. Das ist meine Selbstverwirklichung. Andere wählen karitative Arbeit, Politik oder Weiterbildung. Egal was: Ohne Geld funktioniert es nicht.

4. Gesundheit

Das unterschätzteste Argument. In Österreich und Deutschland gibt es faktisch eine Vier-Klassen-Medizin. Wer Geld hat, kommt innerhalb von 24 Stunden zum Arzt. Wer im öffentlichen System versichert ist, wartet manchmal Monate auf einen Termin beim Augenarzt oder Ohrenarzt – und ist bis dahin vielleicht schon verstorben oder das Leiden hat sich verschlimmert.

Die Zahlen sind eindeutig: In Europa liegt der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen den reichsten und ärmsten 10 Prozent bei 10 bis 12 Jahren. In Amerika sind es heute bereits 18 Jahre. Die Prognose für Europa in 10 Jahren: 20 bis 22 Jahre Unterschied. In Amerika wird man bei 30 Jahren ankommen. Gesundheit kostet Geld – gesunde Ernährung, Vorsorgemedizin, experimentelle Behandlungen, die keine Versicherung übernimmt und die nur in bestimmten Ländern für Reiche angeboten werden, teilweise für 500.000 Euro oder mehr.

„Es gibt kaum etwas, das so stark mit Gesundheit korreliert wie Wohlstand. Und Gesundheit korreliert wiederum mit langer Lebenserwartung. Das ist keine Meinung – das sind Daten." – Gerald Hörhan

Beziehungen: Geldmangel ist Scheidungsgrund Nummer eins

Man sagt, Liebe könne man sich nicht kaufen. Stimmt – aber Geldmangel zerstört Beziehungen zuverlässig. Finanzielle Probleme sind der häufigste Scheidungsgrund, Fremdgehen kommt erst danach. Wenn du ständig streiten musst, weil Geld knapp ist, zu wenig Wohnraum hast und jeden Urlaub als Entweder-Oder-Entscheidung treffen musst, ist das kein Liebesproblem – das ist ein Geldproblem.

Mit ausreichend Geld entfallen viele dieser Konflikte. Beide wollen unterschiedliche Urlaubsziele? Kein Problem, man macht beides. Beide wollen ein anderes Auto? Kauf beide. Das klingt banal, aber es nimmt enorm viel Reibung aus dem Alltag heraus.

Wie viel Vermögen brauchst du wirklich?

Für ein komfortables Leben ohne Lohnabhängigkeit – ohne Ferrari, ohne Jacht – braucht man nach meiner Einschätzung irgendwo zwischen 5 und 10 Millionen Euro Vermögen. Das ergibt jährliche Erträge von 200.000 bis 500.000 Euro, je nach Anlagestrategie. Damit lässt sich sehr gut leben.

  • Wohnort: München oder Wien kosten deutlich mehr als Erfurt oder die Oststeiermark.
  • Familie: Vier Kinder plus Privatschule plus große Wohnung bedeuten deutlich mehr Kapitalbedarf als Single-Leben.
  • Lebensstil: Wer wirklich luxuriös leben will, wie die Leute es sich vorstellen, sollte eher ab 30 Millionen Euro denken.
  • Lebenspartner: Teuer, besonders in Hochpreislagen.

Ich war kürzlich in Monaco. Was man dort sofort merkt: Die Leute sind tief entspannt. Das sieht man an der Mimik, am Auftreten, an der ganzen Körpersprache. Kein Kämpfen um jede Sache, kein permanenter Überlebensmodus. Wenn etwas schiefläuft, bezahlt man es und erledigt es. Wenn man den Flieger verpasst, bucht man den nächsten – oder im Extremfall einen Privatjet. Das ist der Unterschied.

Wann macht Geld unglücklich? Die vier Fallen

In der Praxis gibt es klare Muster, wann Geld nicht glücklich macht. Ich habe das bei Freunden, Bekannten und in meinem eigenen Umfeld beobachtet.

  • Nicht selbst erarbeitet: Wer Geld einfach bekommt – Erbschaft, Lottogewinn – hat keine Aufgabe damit verbunden. Ohne Aufgabe macht Geld nicht glücklich.
  • Keine Lebensaufgabe: Wer aufhört zu arbeiten, weil er nicht mehr muss, und dann nur herumhängt, wird gelangweilt und irgendwann unglücklich. Du brauchst immer eine Aufgabe – ob karitativ, politisch, unternehmerisch oder lehrend.
  • Das Luxus-Hamsterrad: Plötzlich viel Geld, sofort Jacht, Villa, Leasing-AMG, Zweitwohnsitz. Plötzlich laufen hohe Fixkosten, die du nicht mehr losgwirst. Das Hamsterrad dreht sich weiter – nur vergoldet. Vorher war es ein VW Golf, jetzt ist es ein Porsche. Das Prinzip ist identisch.
  • Unredliche Methoden: Wer auf dem Weg zum Geld andere beschissen, betrogen oder übervorteilt hat, schläft nicht ruhig. Kein gutes Gewissen, Angst vor Konsequenzen. Das macht niemanden glücklich.

Geld verstärkt deinen Charakter – nicht mehr, nicht weniger

Geld ändert nicht den Charakter. Geld verstärkt ihn. Ein Arschloch bleibt ein Arschloch – mit mehr Geld wird es zum größeren Arschloch. Ein guter Mensch bleibt ein guter Mensch. Wer positiv ist, wird positiver. Wer negativ ist, wird negativer. Das ist eine Beobachtung aus 25 Jahren Umgang mit Menschen auf allen Vermögensstufen.

Was ich auch beobachte: Wer megalomanisch wird, wer glaubt, alle müssten ihm zu Füßen liegen, verliert echte Freunde. Übrig bleiben Schmarotzer, die vom Geld profitieren wollen. Das macht einsam und unzufrieden – trotz oder gerade wegen des Reichtums.

Das Fazit aus meiner eigenen Erfahrung ist klar: Geld macht glücklich – wenn du es dir erarbeitet hast, wenn du eine Aufgabe im Leben behältst, wenn deine Fixkosten im Verhältnis zum Vermögen stehen, und wenn du dabei ein Mensch bleibst, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Dann macht mehr Geld auch mehr glücklich – zumindest bis in sehr hohe Vermögensbereiche von 30, 50 oder 100 Millionen Euro.

Geld macht glücklich

: Häufige Fragen

Häufige Fragen

Ab welchem Einkommen macht Geld nicht mehr glücklicher?

Studien nennen oft 6.000 Euro oder 100.000 Dollar im Monat als Grenze. Gerald Hörhan widerspricht: Wer wirklich finanzielle Freiheit will, braucht ein Vermögen von 5 bis 10 Millionen Euro, das passives Einkommen von 200.000 bis 500.000 Euro jährlich erzeugt. Erst dann entfällt der Stress, Rechnungen bezahlen zu müssen.

Was bedeutet finanzielle Freiheit konkret?

Finanzielle Freiheit bedeutet, dass du deine Lebenshaltungskosten aus dem Ertrag deines Vermögens bestreiten kannst, ohne arbeiten zu müssen. Als Faustregel gilt das 20- bis 25-Fache der jährlichen Ausgaben als notwendiges Vermögen. Bei 100.000 Euro Jahresausgaben brauchst du also mindestens 2 bis 2,5 Millionen Euro.

Warum korreliert Gesundheit so stark mit Geld?

In Europa liegt der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen dem reichsten und ärmsten Bevölkerungsviertel bei 10 bis 12 Jahren, in Amerika bereits bei 18 Jahren. Wer Geld hat, kann Vorsorgemedizin, gesunde Ernährung und experimentelle Behandlungen bezahlen und kommt innerhalb von 24 Stunden zum Arzt statt monatelang zu warten.

Wann macht Geld unglücklich?

Geld macht unglücklich, wenn es nicht selbst erarbeitet wurde, wenn keine Lebensaufgabe mehr existiert, wenn der Lebensstil mit hohen Fixkosten (Leasing, Villa, Jacht) das Vermögen übersteigt, oder wenn es den Charakter ins Egomanische kippt. Das Luxus-Hamsterrad funktioniert genauso wie das normale Hamsterrad – nur teurer.

Wie viel Vermögen brauche ich für echten Luxus?

Für komfortables Leben ohne Lohnabhängigkeit reichen laut Gerald Hörhan 5 bis 10 Millionen Euro. Wer wirklich luxuriös leben will – Privatjet, Personal, keine finanziellen Kompromisse – sollte eher ab 30 Millionen Euro denken. Das hängt stark von Wohnort, Familienstand und Lebensstil ab.

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