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Geopolitik Investieren 2026: Trump, Putin und China
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Geopolitik Investieren 2026: Trump, Putin und China

Trump setzt die Agenda für 2026: niedrige Zinsen, America First und geopolitischer Druck auf alle. Was das für Börse, Gold, Krypto und Immobilien bedeutet, erklärt Gerald Hörhan direkt und unverblümt.

Gerald Hörhan
Geschrieben von
Gerald Hörhan
CEO InvestmentPunk Academy GmbH
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Auf einen blick Zusammengefasst

Geopolitik Investieren 2026 bedeutet: Trump dominiert die Weltbühne, will niedrige Zinsen, steigende Börsen und den Friedensnobelpreis. Laut Gerald Hörhan sind Defense-Aktien mit KI-Fokus, Gold als Ersatzwährung und europäische Immobilien die stabilsten Positionen. Bitcoin bleibt interessant, Silber ist spekulativ. Entscheidend ist, was die Fed unter Powell macht: Zinssenkungen unter 2 % würden Aktien und Krypto nochmals deutlich nach oben treiben. Wer 2026 investiert, muss die Fed-Entscheidungen genau beobachten.

Geopolitik Investieren 2026: Was Trump, Putin und China wirklich bedeuten

Geopolitik Investieren 2026 ist kein abstraktes Thema mehr, es ist die entscheidende Variable für jeden, der Geld anlegt. Trump ist zurück, er hat in Davos gesprochen, Venezuela umgebaut und den Ton für das Jahr gesetzt. Wer jetzt noch so tut, als wären Geopolitik und Portfolio zwei getrennte Welten, verliert Geld. Ich erkläre dir, was die Machtverschiebungen konkret für Börse, Krypto, Gold und Immobilien bedeuten.

Trump setzt die Agenda: America First und die Folgen für Märkte

Trump hat in Davos keinen Hehl daraus gemacht, was er will: Amerika stark, alle anderen tanzen nach seiner Pfeife. Das klingt nach Show, ist es aber nur zum Teil. Venezuela ist ein Beispiel dafür, wie er vorgeht: kein großer Krieg, keine Millionen Opfer wie bei Russlands Vorgehen in der Ukraine, sondern eine chirurgische Operation. Maduro verhaftet, neues Regime, Amerika loyal. Fertig.

Das hat Konsequenzen für die Weltordnung. Viele Länder werden zweimal nachdenken, bevor sie sich gegen Washington stellen. Das kann, wenn es auch in der Ukraine funktioniert, tatsächlich zu mehr Stabilität führen. Oder es eskaliert, wenn Trump mit Putin nicht einig wird. Beides ist 2026 möglich. Für Geopolitik Investieren 2026 heißt das: Flexibilität ist Pflicht, starre Portfolios ohne Absicherung sind ein Fehler.

Was Trump mit Sicherheit will: steigende Börsen. Er hat öffentlich 50 % Plus bei Aktien als Ziel genannt. Das ist nicht nur Prahlerei. Er braucht gute Wirtschaftszahlen für die Midterm Elections 2026, sonst verliert er den Kongress und wird zum Lame-Duck-Präsidenten. Das ist sein größter Hebel.

Trump Börse Zinsen: Wovon alles abhängt

Die wichtigste Variable für Aktien und Krypto 2026 ist nicht Trump selbst, sondern Jerome Powell und die Fed. Trump will niedrige Zinsen, er hat das schon mehrfach lautstark gefordert. Aber mit etwas weniger Vehemenz als früher, was darauf hindeutet, dass er gelernt hat, die Fed nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

Drei Szenarien sind realistisch:

  • Szenario 1: Fed senkt Zinsen aggressiv. Zinsen fallen auf unter 2 %, Liquidität flutet die Märkte, Aktien und Bitcoin erleben einen weiteren Boom. Tech-Aktien und KI-Werte führen die Rally an.
  • Szenario 2: Fed bleibt restriktiv. Powell hält die Zinsen hoch, Trump bekommt nicht, was er will. Märkte werden turbulent, Tech-Aktien korrigieren, Krypto verliert kurzfristig.
  • Szenario 3: Kompromiss. Moderate Zinssenkungen von 0,5 bis 1 Prozentpunkt. Märkte bleiben volatil, aber kein Crash. Das wahrscheinlichste Szenario für 2026.

Laut Gerald Hörhan ist das Zinsthema die entscheidende Frage für alle Asset-Klassen. Wer das ignoriert, investiert blind.

Defense und KI: Die größten Wachstumssektoren 2026

An der Börse gibt es derzeit zwei Sektoren, die strukturell nach oben zeigen: Künstliche Intelligenz und Rüstung. Besonders interessant sind Unternehmen, die beides kombinieren, also KI-basierte Defense-Firmen. In Tschechien ist eine solche Firma beim Börsengang sofort um 30 % gestiegen. Das zeigt, wie groß der Hunger nach diesem Segment ist.

Das ist traurig, wenn man bedenkt, wofür diese Technologie eingesetzt wird. Aber als Investor muss man die Realität akzeptieren: Rüstungsbudgets steigen weltweit, die NATO-Staaten erhöhen ihre Ausgaben, und KI macht Waffensysteme effizienter und günstiger. Das ist ein struktureller Trend, der nicht in einem Jahr endet.

Bei Tech-Aktien generell gilt: Die Bewertungen sind hoch, das Sentiment ist bullish. Vibe Investors, also Anleger, die auf Stimmung statt Fundamentaldaten setzen, treiben manche Kurse in absurde Höhen. Vorsicht bei Hype-Werten ohne echten Cashflow (= monatlicher Überschuss nach allen Kosten).

Wie steht es um Bitcoin und Krypto 2026?

Bitcoin hat 2025 ein neues Allzeithoch erreicht, aber die Euphorie ist seitdem abgekühlt. Trump hat regulatorisch viel für Krypto getan: Institutionelle Investoren dürfen jetzt in Bitcoin investieren, die Gesetzgebung ist deutlich freundlicher geworden. Das sind gute Fundamentaldaten.

Trotzdem hängt Bitcoin stark an der Fed. Fallen die Zinsen, steigt Bitcoin mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter. Bleiben sie hoch oder platzt eine Blase an den Aktienmärkten, korrigiert Bitcoin ebenfalls. In der Praxis bedeutet das: Bitcoin ist kein sicherer Hafen, sondern ein Risikoasset mit Hebelwirkung auf die Liquiditätssituation.

„Bei Krypto gilt: Bitcoin führt, Shitcoins und Memecoins sind Kasino. Wer das verwechselt, verliert sein Geld." – Gerald Hörhan

Mein klares Bild: Bitcoin ja, AI-Coins spekulativ und nur mit kleiner Position, alles andere ignorieren. Der mögliche Ausschluss von MicroStrategy aus bestimmten Indizes könnte den Kurs kurzfristig dämpfen, ist aber kein strukturelles Problem für Bitcoin selbst.

Gold als Weltersatzwährung: Warum der Trend intakt bleibt

Gold hat 2025 die 2.900-Dollar-Marke überschritten, viele Analysten hatten das für dieses Jahr vorhergesagt. Der Grund ist strukturell: Das Vertrauen in Staatsfinanzen und Weltwährungen nimmt global ab. Es gibt keine einzige Währung, der die Mehrheit der Anleger noch voll vertraut.

Überschuldete Staaten, politische Instabilität, Inflation, geopolitische Krisen: Das sind die Treiber für Gold. Solange sich daran nichts ändert, bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Kurzfristig kann es nach einem steilen Anstieg natürlich eine Korrektur geben.

Bei Silber ist mehr Vorsicht geboten. Wenn jeder zweite Influencer "Buy Silver" schreit und Lambo-Fotos postet, ist das ein klassisches Warnsignal. Silber hat in der Vergangenheit extreme Blasen gebildet, ein Milliardär hat einmal den halben Silbermarkt aufgekauft und ist trotzdem bankrottgegangen. Das zeigt, wie spekulativ dieses Metall sein kann.

Immobilien in Deutschland und Österreich: Warum ich optimistisch bin

Aus meiner Praxis mit über 200 Wohneinheiten in Deutschland und Österreich bin ich für europäische Immobilien 2026 durchaus optimistisch. Die Mieten steigen, der Wohnungsmangel bleibt strukturell bestehen, und die EZB senkt die Zinsen langsamer als die Fed.

Für Euro-Investoren ergibt sich eine interessante Situation: Wenn die EZB die Zinsen stark senkt, steigt der Dollar gegenüber dem Euro, und US-Assets werden in Euro gerechnet teurer. Wenn die EZB die Zinsen wenig senkt, bleibt der Euro stark, aber europäische Immobilien profitieren weniger von billigem Geld.

In beiden Szenarien haben europäische Immobilien einen Platz im Portfolio. Die Regulierung ist das größte Risiko, Mietpreisbremsen und politische Eingriffe können die Rendite drücken. Wer in Städten mit echtem Wohnungsmangel kauft, zum Beispiel in Wien, München oder Hamburg, ist aber gut positioniert.

Was passiert, wenn Trump und Putin sich einigen?

Ein Friedensschluss in der Ukraine wäre ein massiver Boost für europäische Märkte. Der Euro würde stärker, Unsicherheitsabschläge auf europäische Assets würden wegfallen, und Immobilien in Deutschland und Österreich würden profitieren. Defense-Aktien könnten kurzfristig korrigieren, aber der strukturelle Rüstungsbedarf bleibt hoch, weil die NATO-Staaten ihre Budgets unabhängig vom Ukraine-Krieg erhöhen.

Trump will den Friedensnobelpreis. Das ist kein Witz, das ist sein erklärtes Ziel. Ob er es schafft, hängt davon ab, ob Putin einen Deal akzeptiert, der für die Ukraine akzeptabel ist. Stand Januar 2026 ist das offen. Aber die Chance ist real, und wer als Investor darauf nicht vorbereitet ist, verpasst eine der größten Chancen des Jahres.

Geopolitik Investieren 2026 bleibt das Thema des Jahres: Fed, geopolitische Weichenstellungen und der KI-Hype werden die Märkte treiben. Wer diversifiziert in Gold, solide Aktien, Bitcoin und europäische Immobilien investiert und die Fed-Entscheidungen im Blick behält, ist gut aufgestellt. Wer auf Silber-Influencer hört oder Memecoins kauft, zahlt Lehrgeld.

Geopolitik Investieren 2026

: Häufige Fragen

Häufige Fragen

Welche Investments sind 2026 angesichts der Geopolitik am sichersten?

Laut Gerald Hörhan sind Gold als globale Ersatzwährung, europäische Immobilien in Deutschland und Österreich sowie Defense-Aktien mit KI-Fokus die stabilsten Positionen für 2026. Bitcoin bleibt interessant, ist aber stark an die Fed-Zinspolitik gekoppelt. Silber ist spekulativ und nur für erfahrene Anleger geeignet.

Was bedeutet Trumps Rückkehr für die Börse?

Trump will steigende Börsen, weil er auf die Midterm Elections 2026 schielt und den Kongress republikanisch halten will. Er fordert niedrige Zinsen von der Fed. Wenn Powell nachgibt und die Zinsen stark senkt, könnten Aktien nochmals 30 bis 50 Prozent zulegen. Bleibt die Fed restriktiv, drohen turbulente Märkte.

Lohnt sich Bitcoin 2026 noch als Investment?

Bitcoin bleibt laut Gerald Hörhan der Anführer im Krypto-Bereich. Die regulatorischen Rahmenbedingungen unter Trump sind deutlich besser geworden, institutionelle Investoren steigen ein. Entscheidend ist die Zinsentwicklung: Fallen die Zinsen, steigt Bitcoin mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter. Shitcoins und Memecoins sind dagegen zu meiden.

Wie wirkt sich der Ukraine-Krieg auf mein Portfolio aus?

Ein Waffenstillstand in der Ukraine würde europäische Märkte und den Euro stärken. Defense-Aktien könnten kurzfristig korrigieren, aber der strukturelle Rüstungsbedarf bleibt hoch. Immobilien in Deutschland und Österreich würden von einem Friedensszenario profitieren, da Unsicherheitsabschläge wegfallen würden.

Warum steigt Gold 2026 weiter?

Gold steigt, weil das Vertrauen in Staatsfinanzen und Weltwährungen global abnimmt. Inflation, überschuldete Staatshaushalte und politische Instabilität treiben Anleger in Gold als Ersatzwährung. Der Goldpreis hat 2025 bereits die 2.900-Dollar-Marke überschritten. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt, solange sich an diesen Fundamentaldaten nichts ändert.

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