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Immobilienmarkt 2025: Was Trumps Pläne wirklich bedeuten
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Immobilienmarkt 2025: Was Trumps Pläne wirklich bedeuten

Trumps Pläne für 2025 sind eindeutig: Deregulierung, niedrigere Steuern, Drill Baby Drill und Gelddrucken. Was das für Inflation, Zinsen und den Immobilienmarkt bedeutet, analysiert Gerald Hörhan direkt nach der Amtseinführung.

Gerald Hörhan
Geschrieben von
Gerald Hörhan
CEO InvestmentPunk Academy GmbH
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Auf einen blick Zusammengefasst

Trumps Politik für 2025 ist klar inflationär: Deregulierung, 15 Prozent Körperschaftssteuer, Drill Baby Drill und massives Gelddrucken treiben die Geldentwertung voran. Für Immobilieninvestoren bedeutet das laut Gerald Hörhan: Inflation ist Rückenwind, denn steigende Preise entwerten Schulden und treiben Mietpreise nach oben. Gleichzeitig entfallen viele Regulierungsängste rund um Wärmepumpen und Energiesanierung. Wer jetzt in guten Lagen kauft, profitiert doppelt.

Der Immobilienmarkt 2025 steht vor einer Weichenstellung, die von Washington aus gesteuert wird. Trumps Amtseinführung am 20. Januar 2025 hat klare Signale gesetzt: Deregulierung, 15 Prozent Körperschaftssteuer in den USA, Drill Baby Drill und eine Politik, die laut Gerald Hörhan auf eines hinausläuft: Print Baby Print. Wer als Immobilieninvestor die Konsequenzen nicht versteht, wird die nächsten vier Jahre verschlafen.

Was Trumps Wirtschaftspolitik 2025 konkret bedeutet

Trumps Wirtschaftsprogramm ist kein Geheimnis. Es war in jeder Rede, jeder Antrittsrede, jedem Tweet der letzten Monate zu lesen. Deregulierung bedeutet: weniger staatliche Eingriffe in Unternehmen, weniger Bürokratie, weniger Auflagen. Die Körperschaftssteuer soll auf 15 Prozent sinken, was amerikanische Unternehmen massiv begünstigt. Gleichzeitig sollen Einwanderer deportiert werden, was den Arbeitsmarkt verknappt und Löhne treibt.

Das Ergebnis dieser Politik ist klar: Sie ist inflationär. Steuersenkungen bedeuten weniger Staatseinnahmen, höhere Defizite und mehr Gelddrucken. Laut Gerald Hörhan ist das die einzige realistische Lösung für die amerikanischen Staatsschulden, die in Trumps erster Amtszeit massiv gestiegen sind. Die Notenpresse wird angeworfen, die Geldmenge steigt, die Kaufkraft sinkt.

Hinzu kommt Drill Baby Drill. Trump hat in seiner Antrittsrede wortwörtlich gesagt: Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen sind Geschichte, Öl und Gas sind die Zukunft. Das hat einen deflationären Gegeneffekt: Günstigere Energiepreise dämpfen die Inflation leicht. Aber der Nettoeffekt bleibt inflationär, weil Gelddrucken und Zollpolitik stärker wirken als günstigeres Öl.

Immobilienmarkt 2025: Warum Inflation für Investoren gut ist

Für den Immobilienmarkt 2025 ist Inflation kein Feind, sondern ein Verbündeter. Das ist der Punkt, den die meisten Kleinsparer nicht verstehen. Wenn Geld weniger wert wird, werden Schulden ebenfalls weniger wert. Wer heute eine Immobilie mit 300.000 Euro Kredit kauft und die Inflation über fünf Jahre bei 5 Prozent liegt, schuldete in realer Kaufkraft nach fünf Jahren nur noch rund 235.000 Euro. Der Staat enteignet die Sparer und beschenkt die Schuldner.

Laut Gerald Hörhan ist das die Kernbotschaft aus 25 Jahren Investmenterfahrung: In inflationären Phasen sind Sachwerte wie Immobilien die beste Absicherung. Mieten steigen mit der Inflation, Werte steigen mit der Inflation, Schulden schrumpfen real. Wer dagegen sein Geld auf dem Sparbuch lässt, verliert jährlich mehrere Prozent Kaufkraft.

Konkret: In deutschen und österreichischen Metropolen wie Wien, Frankfurt und Stuttgart sind die Mieten in den letzten zwei Jahren bereits um 10 bis 22 Prozent gestiegen. Dieser Trend wird sich 2025 fortsetzen, weil Wohnraummangel und Inflation gleichzeitig wirken. Wer jetzt in guten Lagen kauft, hat den doppelten Rückenwind.

„Geld drucken ist die neue Normalität. Und als Immobilieninvestor bedeutet das: Print Baby Print ist dein bester Freund." – Gerald Hörhan

Was bedeutet Drill Baby Drill für Heizungskosten und Energieauflagen?

Drill Baby Drill ist nicht nur ein Energieprogramm, es ist eine politische Aussage mit massiven Konsequenzen für Immobilieninvestoren in Europa. Trump hat klar signalisiert: ESG ist Geschichte, Wärmepumpen braucht niemand, Verbrenner bleiben, Öl und Gas werden gefördert.

Was bedeutet das konkret für den Immobilienmarkt 2025 in Deutschland und Österreich? Die Angst vor Zwangssanierungen, Wärmepumpen-Pflicht und unverkäuflichen Altbauten war jahrelang ein massiver Investitionshemmer. Wer wegen dieser Regulierungsangst nicht gekauft hat, hat den besten Einstiegszeitpunkt seit Jahren verpasst. Jetzt zeichnet sich ab: Das politische Pendel schwingt zurück.

In Deutschland ist das Heizungsgesetz in seiner schärfsten Form politisch tot. Die CDU unter Friedrich Merz wird es entschärfen, das Verbrennerverbot steht auf der Kippe. In Österreich ist die politische Richtung ähnlich. Das entlastet Immobilieninvestoren von einem erheblichen Regulierungsrisiko.

Sinnvolle energetische Maßnahmen bleiben trotzdem relevant: Dachdämmung, neue Fenster, Kellerdeckendämmung. Diese Maßnahmen kosten überschaubar und verbessern den Energieausweis um zwei bis drei Klassen. Wer damit von G auf D kommt, hat kein Problem mehr. Aber die Pflicht zur Wärmepumpe oder zur Vollsanierung ist vom Tisch.

Welche Lagen profitieren 2025 am stärksten?

Nicht jede Immobilie profitiert gleich vom inflationären Umfeld. Laut Gerald Hörhan ist die Lage der entscheidende Faktor, der nicht nachträglich geändert werden kann.

  • Wien, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München: Wohnungsmangel ist real, Mieten steigen strukturell, Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem
  • Salzburg, Innsbruck, Graz: Ähnliche Dynamik mit starker Zuwanderung und kaum Neubau
  • Wolfsburg, Ingolstadt, Fischamend: Abhängig von einzelnen Großarbeitgebern, höheres Risiko bei wirtschaftlichen Schwankungen
  • Ostdeutsche Abwanderungsregionen: Trotz hoher Papierrenditen strukturell unattraktiv wegen Leerstand und fallenden Mieten

In der Praxis zeigt sich: In guten Lagen kommen auf eine freie Wohnung 100 bis 300 Anfragen innerhalb von 24 Stunden. Das ist kein Einzelfall, das ist die neue Normalität in knappen Märkten. Wer dort kauft, hat die Macht: Er wählt den Mieter aus, setzt die Miete fest und hat praktisch keinen Leerstand.

Warum Powell und die Fed 2025 unter Druck stehen

Trump hat klargemacht: Die Zinsen müssen runter. Fed-Chef Powell hat noch bis Anfang 2026 seine Amtszeit, aber sein Ablaufdatum ist laut Gerald Hörhan besiegelt. Trump will einen Nachfolger, der die Zinsen aggressiv senkt. Das ist inflationär, aber für Immobilieninvestoren positiv.

Wenn die Fed die Zinsen senkt, sinken auch die Finanzierungskosten für Immobilien. Wer heute eine 10-Jahres-Fixfinanzierung zu 3,5 bis 3,8 Prozent abschließt, hat in einem Umfeld mit fallenden Zinsen eine attraktive Position. Die Mieteinnahmen steigen mit der Inflation, die Kreditrate bleibt fix.

Gleichzeitig gibt es das deflationäre Gegengewicht: Drill Baby Drill soll den Ölpreis drücken und damit die Inflation dämpfen. Trump braucht niedrige Benzinpreise für seine politische Basis. Wenn der Ölpreis auf 50 Dollar fällt, entlastet das Verbraucher und dämpft die Inflationsrate. Das gibt der Fed mehr Spielraum, die Zinsen zu senken, ohne die Inflation zu entfesseln.

Warum ESG-Auflagen für Immobilien 2025 kein Thema mehr sind

Alle großen amerikanischen Banken sind Stand Januar 2025 aus dem Klimaabkommen ausgetreten. Blackrock hat das Thema ESG abgehakt. Zuckerberg war persönlich bei Trump zum Antrittsbesuch. Die neue Weltordnung ist klar: Pragmatismus schlägt Ideologie.

Für Immobilieninvestoren bedeutet das: Die abstrusen Regulierungen, die Investoren jahrelang abgeschreckt haben, sind politisch erledigt. Wer bisher wegen Wärmepumpen-Pflicht, Energieausweis-Angst oder ESG-Auflagen nicht gekauft hat, sollte seine Strategie überdenken.

Natürlich bleiben sinnvolle Maßnahmen sinnvoll. Eine gut gedämmte Wohnung vermietet sich besser, weil Mieter niedrigere Betriebskosten schätzen. Neue Fenster, Dachdämmung, moderne Heizungsanlage: Das sind Investitionen, die sich rechnen. Aber die Pflicht zur Vollsanierung oder zur Wärmepumpe ist vom Tisch.

Was bedeutet das alles konkret für deine Investitionsstrategie?

Aus 25 Jahren Investmenterfahrung weiß Gerald Hörhan: In Zeiten der Veränderung entstehen immer riesige Chancen. Wer die Trends erkennt und handelt, gewinnt. Wer den Kopf in den Sand steckt und auf alte Muster setzt, verliert.

Die konkrete Strategie für den Immobilienmarkt 2025:

  • Kleine bis mittlere Wohnungen in guten Lagen kaufen: Ein- bis Dreizimmerwohnungen in Wien, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg
  • WG-Konzepte nutzen: Dreizimmerwohnungen als WG vermietet bringen 50 bis 100 Prozent mehr Cashflow als klassische Dauervermietung
  • Finanzierungen auf 10 Jahre fixieren: Wer jetzt bei 3,5 bis 3,8 Prozent abschließt, ist bei fallenden Zinsen im Vorteil
  • Energetisch schlechte Objekte mit Abschlag kaufen: Günstige Maßnahmen für Energieklasse D reichen, Vollsanierungspflicht ist vom Tisch
  • Mietregulierung beachten: In stark regulierten Märkten wie Berlin sind Neuvermietungen deutlich attraktiver als Bestandsmieten

Der Immobilienmarkt 2025 ist kein einfacher Markt. Aber er ist ein Markt mit klarem Rückenwind: Inflation entwertert Schulden, Wohnungsmangel treibt Mieten, politische Regulierungsangst ist vorbei. Wer jetzt kauft, kauft in einen Trend, der die nächsten vier Jahre anhalten wird.

Immobilienmarkt 2025

: Häufige Fragen

Häufige Fragen

Warum ist Trumps Politik gut für Immobilieninvestoren?

Trumps Politik ist inflationär: Steuersenkungen, Gelddrucken und höhere Staatsausgaben entwerten die Währung. Für Immobilieninvestoren bedeutet das, dass Schulden real schrumpfen, während Mietpreise und Immobilienwerte steigen. Laut Gerald Hörhan ist Inflation der beste Freund des Immobilieninvestors, weil Sachwerte ihren Wert behalten, Bargeld dagegen verliert.

Was bedeutet Drill Baby Drill für Immobilien in Europa?

Günstigere Energiepreise durch mehr Öl- und Gasförderung entlasten Mieter bei Heizkosten und machen Immobilien attraktiver. Gleichzeitig signalisiert Trumps Kurs das Ende der aggressiven ESG-Regulierung. In Deutschland und Österreich ist das Heizungsgesetz politisch entschärft, das Verbrennerverbot steht auf der Kippe. Investoren, die wegen Energieauflagen gezögert haben, können jetzt wieder kaufen.

Welche Lagen profitieren 2025 am stärksten vom Immobilienboom?

Städte mit Wohnungsmangel und diversifizierter Wirtschaft profitieren am stärksten: Wien, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München, Graz und Salzburg. In diesen Märkten kommen auf eine freie Wohnung 100 bis 300 Anfragen innerhalb von 24 Stunden. Strukturschwache Regionen mit Leerstand und Abwanderung bleiben dagegen unattraktiv, egal wie hoch die Papierrendite aussieht.

Soll ich 2025 trotz hoher Zinsen kaufen?

Ja, wenn die Lage stimmt und der Cashflow positiv ist. Die 10-Jahres-Fixfinanzierung liegt derzeit bei 3,5 bis 3,8 Prozent. Wenn die Fed und EZB die Zinsen senken, was Trump aktiv betreibt, werden Finanzierungen günstiger. Wer jetzt zu fixem Zins kauft, profitiert doppelt: von steigenden Mieten und möglicherweise fallenden Zinsen. Laut Gerald Hörhan gilt: Kaufen in Krisenzeiten ist fast immer die bessere Entscheidung als warten.

Was passiert mit dem Immobilienmarkt, wenn die Fed die Zinsen aggressiv senkt?

Fallende Zinsen verbessern die Finanzierbarkeit von Immobilien erheblich. Mehr Käufer kommen in den Markt, die Nachfrage steigt, die Preise ziehen an. Gleichzeitig steigen Mietpreise durch Inflation weiter. Das wäre ein klassischer doppelter Preisschub: günstigere Finanzierung trifft auf steigende Mieteinnahmen. Wer dann bereits positioniert ist, profitiert von beiden Seiten.

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