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Trump Wirtschaft 2024: Was sein Sieg wirklich bedeutet
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Trump Wirtschaft 2024: Was sein Sieg wirklich bedeutet

Trumps Wahlsieg am 5. November 2024 verändert die globalen Märkte grundlegend. Was Deregulierung, Zölle und Inflation für Investoren in Krypto, Aktien und Immobilien bedeuten, erklärt Gerald Hörhan.

Gerald Hörhan
Geschrieben von
Gerald Hörhan
CEO InvestmentPunk Academy GmbH
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Auf einen blick Zusammengefasst

Die Trump Wirtschaft 2024 steht für Deregulierung, Steuersenkungen und massives Gelddrucken. Bitcoin stieg nach der Wahl von 65.000 auf 90.000 Dollar, Tesla legte über 30 % zu, während deutsche Autobauer 10 % verloren. Zölle von 60 % auf China und 10-20 % auf Europa werden Exportnationen hart treffen. Laut Gerald Hörhan profitieren Investoren in Sachwerten, Krypto und US-Aktien, während die Mittelklasse durch Geldentwertung weiter schrumpft.

Die Trump Wirtschaft 2024 ist kein normaler Politikwechsel. Der 5. November 2024 wird in die Geschichtsbücher eingehen: Donald Trump gewann mit absoluter Mehrheit der Stimmen, der States, des Kongresses und des Electoral College. Ein klares Mandat für radikalen Wandel. Wer die Konsequenzen für sein Portfolio noch nicht durchgerechnet hat, sollte das jetzt tun.

Trump Wirtschaft 2024: Das neue Spielfeld für Investoren

Was die Trump Wirtschaft 2024 von früheren Amtszeiten unterscheidet, ist die Machtkonzentration: Republikanische Mehrheit in beiden Kongresshäusern, Elon Musk als reichster Mensch der Welt an seiner Seite, und eine klare Agenda ohne Kompromisszwang. Laut Gerald Hörhan wird die Geschwindigkeit der Veränderungen auf allen Ebenen noch völlig unterschätzt.

Die Märkte haben sofort reagiert. Am Wahltag legte Goldman Sachs allein 10 % zu. Tesla kletterte auf fast 350 Dollar. Der Dow Jones und der Nasdaq schossen nach oben. Am deutlichsten reagierten die Kryptomärkte: Bitcoin war vor der Wahl bei 65.000 Dollar und notierte kurz danach bei 90.000 Dollar. Dogecoin legte über 150 % zu. Ethereum und Solana folgten. Solche Marktreaktionen nach einer Wahl sind historisch selten.

Gleichzeitig verloren deutsche Autobauer 10 % an einem einzigen Tag. Chinesische Aktien brachen ein. Das zeigt: Es gibt klare Gewinner und klare Verlierer in der Trump Wirtschaft 2024, und die Trennlinie verläuft entlang der amerikanischen Grenze.

Zölle, Deregulierung und die Verlierer in Europa

Trump hat konkrete Zahlen genannt: 60 % Zölle auf chinesische Waren, 10 bis 20 % auf Importe aus befreundeten Nationen, in manchen Kategorien sogar 100 %. Deutschland als Exportnation trifft das hart. Die Autoindustrie in Wolfsburg, Ingolstadt und bei österreichischen Zulieferern steht unter massivem Druck.

Gleichzeitig profitieren amerikanische Firmen von Deregulierung und Steuersenkungen. Die Finanzindustrie jubelt. Fracking-Konzerne werden wieder freier operieren dürfen. Trumps Motto "Drill Baby Drill" bedeutet mehr Öl- und Gasförderung, mehr Energieunabhängigkeit von Saudi-Arabien und Russland, und potenziell sinkende Energiepreise.

  • Gewinner: US-Technologie, Finanzindustrie, Tesla, Krypto, Fracking-Konzerne
  • Verlierer: Deutsche Autobauer, chinesische Aktien, Solar- und Nachhaltigkeitsfirmen, ESG-Fonds
  • Neutral bis abwartend: Ölmajors (niedrigere Preise könnten Gewinne drücken trotz höherer Förderung)

Inflation oder Deflation? Die entscheidende Frage für dein Vermögen

Trumps Politik ist strukturell inflationär. Steuersenkungen, hohe Staatsausgaben und der Druck auf die Fed, die Zinsen zu senken, treiben die Geldmenge. Stand 2024 hat Powell die Zinsen bereits um 0,25 % gesenkt, obwohl die Inflationsgefahr noch nicht gebannt ist. Wenn Trump 2026 den Fed-Chef ersetzen kann, wird der Druck auf niedrigere Zinsen massiv steigen.

Gleichzeitig gibt es deflationäre Gegeneffekte: günstigeres Öl durch mehr Förderung und technologischer Fortschritt durch Künstliche Intelligenz senken in bestimmten Bereichen die Preise. Für den Durchschnittsamerikaner könnten die Benzinpreise sinken, während Luxusgüter und nicht-vermehrbare Assets (Immobilien, Kunst, Edelmetalle) stark im Preis steigen.

„Gelddrucken wird neue Rekordstände erreichen. Das Geld wird nichts wert, aber offiziell wird man das schönreden können." – Gerald Hörhan

Wenn die USA Staatsanleihen begeben, die von der Privatwirtschaft nicht mehr zu niedrigen Zinsen gekauft werden, muss die Notenbank einspringen. Das ist klassisches Gelddrucken. Europa und China werden folgen, weil sie es sich nicht leisten können, ihre Währungen zu stark werden zu lassen. Die EZB unter Lagarde hat ohnehin wenig Spielraum und muss die Zinsen schneller senken als Amerika.

Krypto und Aktien: Wo stehen die Chancen wirklich?

Für Krypto stehen die Zeichen auf Grün. Der bisherige SEC-Chef Gary Gensler, der Krypto-Regulierungen massiv verschärft hatte, wird voraussichtlich entlassen. Trump selbst hat sich als kryptofreundlich positioniert. Seit der Wahl wurden laut Schätzungen weltweit 21.000 neue Millionäre durch Krypto-Gewinne geschaffen.

In der Praxis bedeutet das: Wer Bitcoin bei 65.000 Dollar oder darunter gekauft hat, sitzt auf erheblichen Gewinnen. Gerald Hörhan hat selbst live verfolgt, wie der Bitcoin-Kurs innerhalb von Stunden um 100 Dollar pro Stunde stieg. Wer vor zwei Jahren bei 16.000 bis 18.000 Dollar eingestiegen ist, hat heute ein Vielfaches. Das ist kein Zufall, das ist Timing mit Überzeugung.

Bei Aktien gilt: Amerikanische Werte profitieren strukturell. Niedrigere Steuern, Deregulierung und Wirtschaftswachstum sind ein starkes Trio für US-Indizes. Tech-Aktien, die von KI und Deregulierung doppelt profitieren, stehen besonders gut da. Europäische Exportwerte bleiben unter Druck.

Was bedeutet das für Immobilien in Deutschland und Österreich?

Immobilien sind ein lokales Geschäft, aber zwei globale Faktoren beeinflussen sie direkt: Zinsniveau und Wirtschaftslage. Wenn die Zinsen fallen, was unter Trump-Druck auf die Fed wahrscheinlicher wird, und gleichzeitig in Deutschland und Österreich kaum noch gebaut wird, steigen die Preise in den Metropolen.

Wien, München, Berlin und Frankfurt sind Märkte, die von diesem Cocktail profitieren: fallende Zinsen, knappes Angebot, steigende Mieten. Aus 25 Jahren Investmenterfahrung weiß Gerald Hörhan: Geldentwertung und Immobilien waren historisch immer eine gute Kombination. Gold und Immobilien haben ihren Wert über Jahrhunderte erhalten, während Währungen kamen und gingen.

Vorsicht gilt in Städten, die stark von einem einzelnen Arbeitgeber abhängen: Wolfsburg (VW), Ingolstadt (Audi) oder österreichische Zulieferer-Regionen. Dort kann die wirtschaftliche Schwäche der Autoindustrie die Immobilienpreise belasten.

Geopolitik: Friedensdividende oder neue Konflikte?

Trump hat angekündigt, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zu beenden. In seiner ersten Amtszeit hat er keine neuen Kriege begonnen, im Gegensatz zu Obama und Biden. Die Abraham-Abkommen, die Israel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko, Bahrain und Ägypten normalisiert haben, waren ein echter diplomatischer Erfolg.

Wenn der Nahe Osten befriedet wird und die Eskalationsgefahr sinkt, sinkt auch das Risiko eines Ölpreis-Schocks. Der Iran, der versucht haben soll Trump zu bedrohen, hat wenig Spielraum: Trump wird den Geldhahn zudrehen, wie er es in seiner ersten Amtszeit bereits getan hat.

Die Friedensdividende hat aber ihren Preis. Verbündete in Europa, Japan, Südkorea und Taiwan werden deutlich mehr für ihre Sicherheit zahlen müssen. Das ist tendenziell wieder inflationär für Europa.

Was solltest du jetzt konkret tun?

Die Mittelklasse wird schrumpfen. Durch Geldentwertung, technologischen Wandel und eine Politik, die Superreiche bevorzugt, wird die Schere weiter auseinandergehen. Elon Musk könnte laut Financial Times in fünf Jahren der erste Trillionär der Geschichte sein. Wer passiv bleibt, verliert real an Kaufkraft.

Wer aktiv investiert, Sachwerte hält und die Trends versteht, hat historisch gesehen immer gewonnen. In der Praxis heißt das konkret:

  • Bitcoin und Krypto: struktureller Rückenwind durch freundlichere Regulierung
  • US-Aktien: Deregulierung und Steuersenkungen als Treiber
  • Immobilien in Wien, München, Berlin: fallende Zinsen plus knappes Angebot
  • Gold: langfristiger Hedge gegen Gelddrucken und Inflation
  • Meiden: Deutsche Exportwerte, ESG-Fonds, Solaraktien

Für Deutschland und Österreich gilt: Friedrich Merz bringt nach seiner Blackrock-Erfahrung einen pragmatischeren Ansatz. Eine neue Regierung bedeutet auch hier einen Neustart. Wer die Ärmel hochkrempelt und die Chancen nutzt, statt zu jammern, wird wirtschaftlich profitieren. Krisen waren immer der beste Einstiegszeitpunkt, wie Bitcoin bei 16.000 Dollar vor zwei Jahren bewiesen hat. Wer erst einsteigt, wenn alles gut ist, bekommt nur noch die Brotkrümel.

Trump Wirtschaft 2024

: Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was bedeutet Trumps Wahlsieg für den Bitcoin-Kurs?

Bitcoin stieg nach Trumps Wahlsieg am 5. November 2024 innerhalb weniger Tage von 65.000 auf 90.000 Dollar. Der Grund: Trump gilt als kryptofreundlich und hat angekündigt, den bisherigen SEC-Chef Gary Gensler zu entlassen, der Krypto-Regulierungen massiv verschärft hatte. Für Krypto-Investoren stehen laut Gerald Hörhan goldene Zeiten bevor, aber überschwängliche Euphorie ist fehl am Platz.

Welche Aktien profitieren von der Trump-Präsidentschaft 2024?

Klare Gewinner sind US-Technologieaktien, die Finanzindustrie und Tesla. Goldman Sachs stieg allein am Wahltag um 10 %, Tesla erreichte fast 350 Dollar. Verlierer sind deutsche Autobauer (minus 10 % am Wahltag), chinesische Aktien und Solarunternehmen. Deregulierung und Steuersenkungen pushen vor allem amerikanische Firmen.

Wie wirken sich Trumps Zölle auf Deutschland und Europa aus?

Trump hat Zölle von 60 % auf chinesische Waren und 10 bis 20 % auf europäische Importe angekündigt. Deutschland als Exportnation ist besonders betroffen, vor allem die Automobilindustrie. Wolfsburg und Ingolstadt könnten wirtschaftlich unter Druck geraten, während Metropolen mit diversifizierter Wirtschaft weniger leiden.

Was passiert mit der Inflation unter Trump?

Trumps Politik ist inflationär: Steuersenkungen, hohe Staatsausgaben und mögliche Zinssenkungen treiben die Geldmenge. Gleichzeitig gibt es deflationäre Gegeneffekte durch günstigeres Öl ("Drill Baby Drill") und technologischen Fortschritt durch KI. Laut Gerald Hörhan steigt die Inflation vor allem bei nicht-vermehrbaren Gütern und im Luxussegment stark an.

Lohnen sich Immobilien noch in der Trump-Ära?

Ja, besonders in europäischen Metropolen. Fallende Zinsen, knapper Wohnraum und Geldentwertung sind ein klassischer Cocktail für steigende Immobilienpreise. Ausnahme: Städte wie Wolfsburg oder Ingolstadt, die stark von der Autoindustrie abhängen. Wer in Wien, München oder Berlin investiert, sollte laut Hörhan von der Entwicklung profitieren.

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